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Wir, die NaturFreunde Ortsgruppe Herzogenrath-Merkstein, vertreten durch Bruno Barth und Marika Jungblut, möchten Sie auf dieser Homepage mit Informationen zum geplanten Radschnellweg versorgen.

Das bedeutet, wir nehmen Stellung zu den Plänen, stellen auch die öffentlich zugänglichen Informationen und Pläne als Link zur Verfügung, so dass Sie sich umfassend informieren können, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Wir sind keineswegs gegen Radwege!
Im Gegenteil: Wir sind für eine Förderung des Radverkehrs, für gute Radwege – vor allem bei der Instandhaltung der vorhandenen – aber gegen die Planungen der Städteregion zum Radschnellweg Aachen – Herzogenrath/Heerlen!

Auch 2016 wurden von uns öffentliche Begehungen und Veranstaltungen durchgeführt. Unsere Kritik richtet sich besonders auf den Streckenabschnitt Pannesheide – Herzo-genrath durch Landschaftsschutzgebiet unmittelbar angrenzend an das Naturschutzgebiet Wurmtal. Die von uns ausgemachten kritischen Stellen sind so gravierend, dass dieser Streckenabschnitt von uns als „unakzeptabel und nicht hinnehmbar“ eingestuft wird.

Leider hat die große Mehrheit im Bauausschuss der Stadt Herzogenrath im Herbst 2016 beschlossen, ausschließlich diese Trassenführung auf ihre „Machbarkeit“ untersuchen zu lassen.

Machen Sie sich selbst ein Bild! Gerne sind wir auf Ihren Wunsch dabei behilflich und zeigen Ihnen vor Ort die „Knackpunkte“! Nur Striche am PC zu zeichnen, wie bei der von der Städteregion durchgeführten Internet-Befragung im Juni 2015 (sog. „Bürgerbeteiligung“), spiegelt nicht die Realität wieder.

Im März 2017 wurde eine Eingabe an den „Petitionsausschuss des Landtages“ eingebracht, in der fünf „Knackpunkte“ bzgl. der Trassenführung Pannesheide – Herzogenrath aus- geführt werden:

  • Naturschutz
  • Giftige Vegla-Halde
  • „Rückstände“ unter der Erdoberfläche aufgrund eines explodierten Munitionstransports 1944
  • Unterirdische Stollen
  • Alternative Streckenführung.

Parallel dazu hat eine Initiative aus Laurensberg den „Bund der Steuerzahler“ ange- schrieben („Verschwendung von Steuergeldern“). Dies bezieht sich auf die gesamte Planung.

Für die Vorplanungen wurden bereits mehr als 400.000 Euro ausgegeben, ohne dass ein Meter Radweg gebaut oder erneuert worden wäre. Für eine Umsetzung des Baus mit den zahlreichen Brücken und Unterführungen werden nach jetzigem Stand ca. 20 Mio Euro benötigt. Ende offen!