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Wir, die NaturFreunde Ortsgruppe Herzogenrath-Merkstein, vertreten durch den Vorsitzenden Bruno Barth, möchten Sie auf dieser Homepage mit Informationen zum geplanten Radschnellweg versorgen.

Das bedeutet, wir nehmen Stellung zu den Plänen, so dass Sie sich umfassend informieren können, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Wir sind keineswegs gegen Radwege!                                                                             Im Gegenteil: Wir sind für eine Förderung des Radverkehrs, für gute Radwege – vor allem bei der Instandhaltung der vorhandenen – aber gegen die geplante Trassenführung des Radschnellweges Aachen – Herzogenrath mit Abzweig nach Heerlen (NL) zwischen Pannesheide und Herzogenrath!

Auch 2016 und 2017 wurden von uns öffentliche Begehungen und Veranstaltungen durchgeführt. Unsere Kritik richtet sich auf den Streckenabschnitt Pannesheide – Herzogenrath durch Landschaftsschutzgebiet unmittelbar angrenzend an das Natur-schutzgebiet Wurmtal. Die von uns ausgemachten kritischen Stellen sind so gravierend, dass dieser Streckenabschnitt von uns als „unakzeptabel und nicht hinnehmbar“ einge-stuft wird.

Im Juni 2017 beschloss die Städteregion Aachen genau diese Trassenvariante  („Linienbestimmungsverfahren“) konkret zu beplanen. Motto: Machbar ist alles!

Schon im März 2017 wurde eine Eingabe an den „Petitionsausschuss des Landtages“ eingebracht, in der fünf „Knackpunkte“ bzgl. der Trassenführung Pannesheide – Herzogenrath ausgeführt werden:

  • Naturschutz (Antrag auf Ausweitung des NSG im April 2016)
  • Giftige Vegla-Halde
  • „Rückstände“ unter der Erdoberfläche aufgrund eines explodierten Munitionstransports 1944
  • Unterirdische Stollen
  • Alternative Streckenführung.

Darüber ist noch nicht entschieden.

Machen Sie sich selbst vor Ort ein Bild! Gerne sind wir Ihnen auf Wunsch dabei behilflich und zeigen Ihnen die „Knackpunkte“.

Für die Vorplanungen wurden bereits mehr als 630.000 Euro ausgegeben, ohne dass ein Meter Radweg gebaut oder erneuert worden wäre. Für eine Umsetzung des Baus mit den zahlreichen Brücken und Unterführungen werden nach jetzigem Stand ca. 32 Mio Euro benötigt. Ende offen!