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Wir, die NaturFreunde Ortsgruppe Herzogenrath-Merkstein, vertreten durch den Vorsitzenden Bruno Barth, möchten Sie auf dieser Homepage mit Informationen zum geplanten Radschnellweg versorgen.

Das bedeutet, wir nehmen Stellung zu den Plänen, so dass Sie sich umfassend informieren können, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Wir sind keineswegs gegen Radwege!                                                                              Im Gegenteil: Wir sind für eine Förderung des Radverkehrs, für gute Radwege – vor allem bei der Instandhaltung der vorhandenen – aber gegen die geplante Trassenführung des Radschnellweges Aachen – Herzogenrath mit Abzweig nach Heerlen (NL) zwischen Pannesheide und Herzogenrath!

Auch 2016 und 2017 wurden von uns öffentliche Begehungen und Veranstaltungen durchgeführt. Unsere Kritik richtet sich auf den Streckenabschnitt Pannesheide – Herzogenrath durch Landschaftsschutzgebiet unmittelbar angrenzend an das Naturschutzgebiet Wurmtal. Die von uns ausgemachten kritischen Stellen sind so gravierend, dass dieser Streckenabschnitt von uns als „unakzeptabel und nicht hinnehmbar“ eingestuft wird.

2017 beschloss der zuständige Bauausschuss der Städteregion (SR) einstimmig und der Bau- und Verkehrsausschuss Herzogenrath mit Mehrheit genau diese Trassenvariante („Linienbestimmungsverfahren“) konkret zu beplanen. Motto: Machbar ist alles!

U.a. zwei Aspekte geben dem ganzen Verfahren einen faden Beigeschmack:

  • Es wurde eine Kosten-Nutzen-Analyse seitens der SR aufgestellt. Darin wurde von 12.000!! potenziellen Nutzern täglich!! ausgegangen. Inzwischen ist selbst die Verwaltung der SR von dieser Phantasiezahl abgerückt und spricht von höchstens 1.000 bis 3.000. D.h. Die gesamte Berechnung beruht auf falschen Zahlen!
  • Eine von uns vorgeschlagene Alternative über die Neustraße als „Fahrradanbindung“ ohne die vorgeschriebenen Kriterien einer Radautobahn wurde nie ernsthaft in Erwägung gezogen, obwohl sowas an einer anderen Stelle anscheinend möglich ist.

2018 müsste nach der Zeitplanung der SR ein Beschluss zur konkreten Linienführung und zum späteren Bau gefasst werden.

Machen Sie sich selbst vor Ort ein Bild! Gerne sind wir Ihnen auf Wunsch dabei behilflich und zeigen Ihnen die „Knackpunkte“.

Für die Vorplanungen wurden bereits mehr als 630.000 Euro ausgegeben, ohne dass ein Meter Radweg gebaut oder erneuert worden wäre. Für eine Umsetzung des Baus mit den zahlreichen Brücken und Unterführungen werden nach jetzigem Stand ca. 32 Mio Euro benötigt. Ende offen!