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Wir, die NaturFreunde Ortsgruppe Herzogenrath-Merkstein, vertreten durch Bruno Barth und Marika Jungblut, möchten Sie auf dieser Homepage mit Informationen zum geplanten Radschnellweg versorgen.

Das bedeutet, wir nehmen Stellung zu den Plänen, stellen auch die öffentlich zugänglichen Informationen und Pläne als Link zur Verfügung, so dass Sie sich umfassend informieren können, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Wir sind keineswegs gegen Radwege!
Im Gegenteil: Wir sind für eine Förderung des Radverkehrs, für gute Radwege – vor allem bei der Instandhaltung der vorhandenen – aber gegen die Planungen der Städteregion zum Radschnellweg Aachen – Herzogenrath/Heerlen!

Öffentliche Begehungen wurden von uns 2015 durchgeführt. Dabei wurden besonders beim Streckenabschnitt Pannesheide – Herzogenrath im Wurmtal sehr kritische Stellen ausgemacht. Diese sind z.T. so gravierend, dass dieser Streckenabschnitt von uns als „unakzeptabel“ eingestuft wird.

2015 führten wir auch im NF-Haus in Merkstein eine öffentliche Versammlung zum Radschnellweg durch. Diese war sehr gut besucht und die Gäste äußerten sich fast ausschließlich kritisch bis ablehnend zu den Planungen der Städteregion (siehe unter „Presse“). Auch Vertreter der Naturschutzverbände wie NABU, BUND und der Wurmtal AG formulierten Kritik.

Machen Sie sich selbst ein Bild! Gerne sind wir auf Ihren Wunsch dabei behilflich und zeigen Ihnen vor Ort die „Knackpunkte“! Nur Striche am PC zu zeichnen, wie bei der von der Städteregion durchgeführten Internet-Befragung im Juni 2015 (sog. „Bürger-beteiligung“), spiegelt nicht die Realität wieder.

Die Städteregion hat im Februar 2016 Trassenvarianten vorgestellt, die sie in sog. „Workshops“ im Frühjahr/Sommer präsentieren und diskutieren will (siehe unter „Aktuelles, Termine“). Die NaturFreunde haben zu dem Streckenabschnitt Pannesheide – Herzogenrath eine Stellungnahme abgegeben (siehe unter „Unsere Pressemitteilungen“). Für uns ist diese Streckenführung nicht hinnehmbar. Sie erfordert eine erhebliche Flächenversiegelung, jede Menge Erdbewegungen zum Ausgleich der natürlichen Höhenunterschiede und Abholzungen im erheblichen Umfang.

Es geht darum, sich für den Ausbau von Radwegen und Radwegenetzen für alle einzusetzen und nicht für einen einzigen Radschnellweg, dessen gewaltige Kosten noch nicht genau abschätzbar sind.

Für die Vorplanungen wurden bereits 400.000 Euro ausgegeben; für eine Umsetzung des Baus mit den zahlreichen Brücken und Unterführungen werden nach jetzigem Stand mindestens 15 Mio Euro benötigt.