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Neue Informationen – Brief an den Bund der Steuzahler & Eingabe 2017

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Aktueller Sachstand Radautobahn Ende Juni 2016

 Zwei wesentliche politische Beschlüsse sind bzgl. des geplanten Radschnellwegs von Aachen nach Herzogenrath gefasst worden:

Herzogenrath

Der Bauausschuss der Stadt hat am 21. Juni beschlossen, dass für den Trassenabschnitt Pannesheide – Herzogenrath keine sog. „Machbarkeitsstudie2 durchgeführt wird. Damit soll nach dem Willen der Stadt diese inakzeptable Idee nicht weiter verfolgt werden. Stattdessen soll eine evtl. Trassenvariante über die Neustraße geprüft werden.                        (siehe dazu unter: Pressemitteilung)

Aachen

Der Mobilitätsausschuss der Stadt Aachen hat am 23. Juni beschlossen, eine sog. „Machbarkeitsstudie2 für die teuerste Variante, nämlich den Trassenverlauf über Rütscherstraße, Brücke über die Umgehungsstraße, „alter Bahndamm“ in Laurensberg und die Straße Tittardsfeld durchführen zu lassen. Dagegen gibt es erheblichen Widerstand in Laurensberg.                                                                                                                   (siehe dazu unter: Pressemitteilungen)


Bruno Barth und Marika Jungblut waren für die NaturFreunde beim „Kongress Radschnellwege“ der „Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Städte“ (AGFS) am 25. Februar in Essen. Herzogenrath ist Mitglied in der AGFS. Neben verschiedenen Kurzreferaten zu Radschnellwegen – wie zur Planung des RS1-Rhein-Ruhr – gab es eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Radschnellwege – Luxus oder Investment in die Zukunft?“ Der „Radverkehrsbeauftragte“ der Städteregion Aachen räumte dabei ein, dass es bzgl. der Planung des Radschnellwegs Aachen – Herzogenrath/Abzweig Heerlen von Beginn an kritische Stimmen aus dem Bereich Naturschutz zur Streckenführung gebe. Dies beziehe sich vor allem auf den Abschnitt von Pannesheide nach Herzogenrath. Eine Entscheidung diesbezüglich stehe deshalb noch aus. Der CDU-Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum stellte fest, dass nach wie vor nicht geklärt sei, woher das Geld für den Bau und für die spätere Unterhaltung der Radschnellwege kommen soll. Durchaus sinnvoller sei es, ein flächendeckendes Radwegenetz auszubauen, statt einige wenige „Leuchtturmprojekte“. Für einen Kilometer Radschnellweg ließen sich schließlich viele Kilometer „Bürgerradwege“ bauen. Der FDP-Vertreter wendete ein, dass 900.000 Euro insgesamt für alle Radwege im Landeshaushalt schon jetzt nicht ausreichten, um die bestehenden Radwege an Landstraßen in Ordnung zu halten. Dies sollte uns doch zu denken geben!

Foto 1 zeigt Marika Jungblut und Bruno Barth am Eingang zum Kongress

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Foto 2 zeigt das Podium bei der Diskussion

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Dazu kommt eine Unterschriftenliste

Keine Trasse durchs Wurmtal 27.2.2016