Leserbriefe

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

die hier veröffentlichten Leserbriefe sind vor einiger Zeit der AN/AZ zugesandt und auch veröffentlicht worden.

Leserbrief vom 03.07.2018 durch Frau Zimansky:

(aufgrund Kompatibilität/Konvertierung können leichte Unterschiede in Absatz und/oder Position entstehen)

Herrn

Hendrik Wüst MdL

-Verkehrsminister-

Postfach 10 11 43

40002 Düssedorf                                                                               H’rath, 03.07.2018

Beschlussvorlage 2017/0271; Radschnellwege NRW

Radschnellweg Aachen-Heerlen

Hier: Trassenführung am Naturschutzgebiet

Sehr geehrter Herr Wüst,

ich wende mich an Sie, in Ihrer Eigenschaft als Verkehrsminister.

Als betroffene Bürgerin kann ich die Aussage des Städteregionsrates Herrn Etschenberg vom März 2018 nicht bestätigen (Ihre Antwort vom 20.04.2018, Akt.-Z. III A 1-52-07/8). Der Brief gehörte zu den Sitzungsunterlagen der öffentlichen Bauausschusssitzung der Städteregion Aachen am 21.06.2018.

Es ist keineswegs so, dass die Bürger diesem Radweg alle positiv gegenüberstehen. Es gibt mittlerweile fast 2000 Unterschriften direkt betroffener Anwohner gegen dieses Projekt. Und dies aus guten Gründen.

Mir ist bekannt, dass Sie dem Bau von Radschnellwegen positiv gegenüberstehen, aber auch realistisch sehen, dass bestehende Netze in Stand gesetzt und ausgebaut werden müssen und können.

Die Genehmigung zum Bau des o. g. Radschnellweges wurde unter anderem unter der Prämisse erteilt, dass von 12.000 bis 15.000 Nutzern täglich die Rede war.

Diese Studie ist mittlerweile überholt und es wurde auf 1000 bis 3000 Nutzer täglich nach unten korrigiert. Im betroffenen Abschnitt sollen es sogar nur noch einige hundert sein.

Grundsätzlich ist gegen den Bau eines Radschnellweges aus ökologischen Gründen sicher nichts einzuwenden.

Allerdings soll ein nicht unerheblicher Teil der Strecke, -da sie möglichst steigungsarm sein muss, was in einer Voreifelregion wie Aachen ohnehin fast nicht realisierbar ist- an der Bahnlinie entlang führen.

Genau dieser Teil aber tangiert ein Landschaftsschutzgebiet, das nur durch die Schienen der angrenzenden Bahntrasse vom Naturschutzgebiet getrennt ist, so dass für die Fertigstellung auch uralte Baumbestände abgeholzt würden.

Außerdem liegt die Bahntrasse deichartig erhöht, so dass es nicht möglich ist, unmittelbar daneben zu bauen. Über viele Kilometer müssten aquäduktähnliche Brücken auf Stelzen neben der Bahnlinie errichtet werden, um den Höhenunterschied auszugleichen.

Die Flora und Fauna in diesem Bereich, den ich als unmittelbare Anwohnerin genauestens kenne, ist einzigartig.

Viele geschützte Tier- und Pflanzenarten gedeihen hier. Einige Reptilienarten kommen nur noch hier vor. Sie können nicht umsiedeln und auch nicht flüchten, wenn die Bagger anrücken.

Unter anderem handelt es sich im angrenzenden Naturschutzgebiet auch um das Brutgebiet des Eisvogels. Diese Vögel sind massiv vom Aussterben bedroht und sehr scheu. Unter Umständen würden sie für immer verschwinden, wenn der (Bau-)Lärm zu groß wird.

Wir wohnen hier in einer sehr dicht besiedelten Region, es gibt wenig intakte Natur, unendlich viele Erholung suchende Menschen, auch aus den benachbarten Niederlanden, sind negativ davon betroffen, wenn hier den Radfahrern uneingeschränkter Vorrang eingeräumt wird.

Der Radweg soll mindestens sechs Meter breit und vollversiegelt erstellt werden. Dafür muss im unmittelbaren Umfeld großflächig alles betoniert werden, dem Bau einer Autobahn nicht unähnlich.

Dem Bau einer Kraftverkehrsstraße aber würde nach geltendem Naturschutzgesetz sicher niemals an dieser Stelle stattgegeben. Warum es dann für einen Radweg, dessen spätere Nutzung tatsächlich vollkommen unklar ist, eine Ausnahmeregelung gibt, das bleibt ein Mysterium.

Zudem sollte ein Teil der ursprünglich geplanten Trasse über das Grundstück einer ehemaligen Glasdeponie führen, auf welcher in hohem Maße giftige und mit Schadstoffen kontaminierte Erde liegt, deren Abtragung ebenfalls nicht bezifferte Kosten birgt. Mittlerweile ist im neusten Plan die Rede davon, den Streckenverlauf um diese Deponie herum zu führen. Bei dieser neuen Planung müssten fast noch mehr Bäume abgeholzt werden und wegen des auch erheblichen Höhenunterschiedes dieser komplette Teilabschnitt auf Stelzen errichtet werden.

Das sind meiner Meinung nach Kosten, die in keiner Weise kalkuliert wurden.

Mir ist auch nicht klar, wie Bagger um das betroffene Gebiet herum agieren sollen, ohne die Deponie zu tangieren. Das ist aus meiner Sicht nicht möglich, ohne riesige Erdbewegungen, da die Halde in Fahrtrichtung des geplanten Radschnellweges auf einer Art Plateau liegt, an dessen Seiten sehr große Höhenunterschiede herrschen.

Bei dieser neuen Streckenführung wird es auch eine 90 Grad-Kurve geben, da es am Ende keine Möglichkeit der Weiterführung der Strecke als Gerade gibt. Zudem würde dadurch der Fußweg aller Anwohner zum Naherholungsgebiet Wurmtal nicht mehr möglich sein, da der Radschnellweg diesen vollumfänglich nicht nur tangieren, sondern auch ersetzen würde.

Außerdem müssten mehrere Grundstücke komplett- oder teilenteignet und mindestens ein Wohnhaus abgerissen werden.

Im weiteren Verlauf der geplanten Baustrecke liegen auch noch die Reste eines im zweiten Weltkrieg entgleisten Munitionstransports, auch hier ist völlig unklar, wie viele Munitionsrückstände dort unter der Erdoberfläche lagern und was die Entsorgung und Entschärfung kosten wird.

Die Anwohner, die gegen dieses Projekt an dieser Stelle sind, haben mit ihren Unterschriften klar dokumentiert, dass sie den Bau ablehnen. Es handelt sich dabei nicht um eine anonyme Online-Petition, sondern persönliche Unterschriften von direkt Betroffenen. Vielen dieser Menschen geht es auch um Kosten-Nutzen-Abwägungen, sie befürchten Verschwendung von Steuergeldern, die man sinnvoller für Erhalt und Ausbau vorhandener Netze, statt für unkalkulierbare neue Projekte einsetzen könnte.

Es ist auch nicht so, dass es keine Alternative gäbe. Das Teilstück, um das es geht, könnte ersatzweise problemlos an einer Nebenstrecke entlang der niederländischen Grenze nach Kerkrade geführt werden. Dort befinden sich bereits Fahrradwege, die lediglich in Stand gesetzt und ausgebaut werden müssten.

Das würde Zeit und vor allem Steuergelder sparen, außerdem ist die Nutzungsauslastung an dieser Route viel wahrscheinlicher, denn wer schickt beispielsweise sein Kind erst drei Kilometer Richtung Wald, wo es dann alleine auf einem einsamen Radschnellweg fährt.

Auch die Folgekosten sind meines Erachtens überhaupt nicht kalkuliert worden. Der Radschnellweg soll ganzjährig beleuchtet sein und unmittelbar an der Bahn entlang führen. Auch die Gefahr, die durch vorbeifahrende Schnellzüge besteht, ist noch nicht thematisiert worden. Wie viele Meter Abstand müssen eingehalten werden? Ist u. U. nicht das ganze Projekt gefährdet, weil der Radweg in den geplanten Ausmaßen dann zu weit in das unmittelbar angrenzende Wohngebiet hereinreicht? Wenn Sie einmal in den Sog eines vorbeifahrenden Schnellzuges geraten sind, dann wissen Sie, dass die Nutzer des Weges hier ausreichend geschützt werden müssen.

Mit großem Erstaunen habe ich auch gesehen, dass die neue Planung im letzten Abschnitt gar keine Anbindung mehr an die Schule vorsieht, dort ist nur noch eine kleine Zuwegung geplant. Diese Anbindung aber war es, mit der bei der Durchsetzung des Projektes an dieser Stelle in der Hauptsache argumentiert wurde.

Sehr geehrter Herr Wüst, es handelt sich nicht nur meiner Meinung nach um ein Leuchtturmprojekt, dessen anfänglich geschätzte Kosten bereits erheblich überschritten und dessen Folgekosten auf diesem Bauabschnitt in keiner Weise eingeplant wurden.

Gerne können Sie sich vor Ort von den tatsächlichen Gegebenheiten und dem Wahrheitsgehalt dieser Ausführungen überzeugen. Sie sind herzlich eingeladen.

Mit freundlichen Grüßen

Auch unserer Initiative wurden diese Beiträge zugeschickt, mit der freundlichen Bitte, diese zu veröffentlichen.

Wir behalten uns vor, Leserbriefe erst nach Durchsicht zu veröffentlichen und beleidigende oder unsachliche Beiträge zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen! Inhaltlich verantwortlich ist der jeweilige Verfasser. Anonyme Leserbriefe werden nicht veröffentlicht, Grundsätzliches und Rechtliches

Leserbrief Juli 2018 von Frau Kurig :

Zum Artikel „Nein zur Radtrasse durch das Wurmtal“ schreibt Ute
Kurig aus Herzogenrath:
Ich bin ebenfalls gegen die Trassenführung des Radschnellweges
durch unser schönes Wurmtal.
Im unwegsamen Böschungsgelände sollen zig Quadratmeter Wald
durch den Bau der Trasse einschließlich Tunnel, Brücken,
Aufständerungen etc. versiegelt werden. Hinzu käme noch einmal
dieselbe Quadratmeterzahl für die aufwändige
Baustelleneinrichtung, da erst einmal eine Zuwegung für die 3,7 km
lange Baustelle herzustellen ist. Hier droht die Zerstörung eines
Biotopes von hoher Bedeutung!
Das Thema Artenschutz/ Insektenschutz ist gefühlt beinahe täglich
in den Medien präsent. Da ist die Rede von 66 % Verlust an
Insekten in den letzten 27 Jahren. Das Ökosystem droht
zusammenzubrechen. Anstatt dem entgegenzuwirken setzen
unsere Politiker mit dem „Leuchtturmprojekt RSW Euregio“ noch
einen darauf.
Der Antrag der Naturschutzverbände zur Erweiterung des
Naturschutzgebietes westlich der Bahnlinie (und somit im
Streckenverlauf des geplanten RSW) liegt dagegen seit Jahren auf
Eis. Warum wohl? Es gibt alternative Streckenführungen für den
RSW, die – m.E. mangels ausreichender Auseinandersetzung mit
dem Thema – nicht weiter verfolgt wurden.
Es erscheint mir zudem unrealistisch, dass allein durch den Bau
eines Radschnellweges eine nennenswerte Anzahl von Pendlern
zukünftig auf das Auto verzichten würde. Erforderlich dafür wäre
sicherlich ein Bündel von Maßnahmen, z. B. die Förderung des
öffentlichen Nahverkehrs, Werksbusse, Fahrgemeinschaften,
Heimarbeitsplätze und eben eine vernünftige Förderung des
Radverkehrs.
Und sollten in Zukunft wirklich täglich 1.300 Radfahrer durch die
Innenstadt von Herzogenrath fahren: Wie steht es dann mit der
Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer? Klar, es gilt Tempo 10, aber
wie ernst dies die Autofahrer nehmen, erleben wir bereits jetzt
tagtäglich.
32 Mio. Euro Steuergelder stehen für den Bau des RSW im Raum.
Heimlich rechnen die Macher wegen der vielen Unbekannten längst
mit mehr. Am Ende werden es wahrscheinlich 60 Mio. Euro sein,
womit auch die Wirtschaftlichkeit des RSW nicht mehr gegeben
wäre. Übrigens muss die Stadt Herzogenrath die Zuwegungen zum
Schulzentrum und zur Europaschule Merkstein selbst bezahlen.
Ich bin leidenschaftliche Radfahrerin. Die Idee eines RSW ist
großartig für topographisch flache oder ländlichere Gegenden, nicht
aber für unsere dicht besiedelte Region in hügeliger Lage.
Ute Kurig

Leserbriefe 11.April 2018

Birgit Quix (Herzogenrath) (08.03.2018)

Sagen wir mal so: „Butter bei die Fische!“                                                                                    Wer sich mit dem voluminösen Zahlenwerk (Potentialanalyse, Umweltverträglichkeits-studie, Verkehrsprognose usw.) zum Thema Radschnellweg versucht auseinander-zusetzen, hat es nicht leicht. An den Ausführungen rütteln als Privatperson gestaltet sich schwierig.                                                                                                                                       Anders als bei diesen überaus theoretischen Annahmen, die teils auf sehr aufwändige, wissenschaftlich ermittelte Berechnungen beruhen, können auch Fakten aus dem Alltag aufgezählt werden:

  1. Heute morgen musste ich mich schuldig fühlen, als für mich als Radfahrerin ein Auto bremsen musste, weil ich „rechts vor links“ hatte. Strafende Blicke trafen mich. Kein Ausnahmefall, denn montags zuvor gleiche Situation, anderes Auto. Radschnellwege ändern nichts an der Haltung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. Ein generelles Umdenken ist gefragt.
  2. Gleich zwei Teilstreckenerfahrungen zeigen. Streckenabschnitte, die eindeutig Anliegern vorbehalten sind, wurden bzw. werden von zahlreichen Nichtanliegern regelmäßig genutzt. Warum? Zeitersparnis. Selbst Radfahrer mit E-bike nutzen lieber den hindernisreichen ausschließlich für Fußgänger ausgewiesenen Weg als vorschriftgemäß die Straße. Warum? Zeitersparnis.
  3. Kolossale Staubildung vor Schulen, weil Eltern ihre Kinder bis vor den Eingang chauffieren. Es werden eigens hiefür Elternhaltestellen eingerichtet.
  4. Jeder passionierte Radfahrer wird alle Maßnahmen gutzuheißen, die das Fahrradfahren fördern SOWEIT die Maßnahmen ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar sind.

Werden Bürger bei so viel Drang nach Zeitersparnis tatsächlich einen Umweg in Kauf nehmen, um dann den Radschnellweg zu nutzen, denn nicht immer liegt der Radschnellweg im Zentrum oder dessen Nähe, z.B. fahren die Anwohner in Straß entlang Wurmtal nach Kohlscheid?                                                                                                       Können tatsächlich 12.000 Autofahrer als Radwechsler angesetzen werden? Über die Herbst- und Wintermonate war ein signifikanter Rückgang des eh schon kläglichen Radfahrervolumens festzustellen. Regen, Kälte oder gar Frost rafft bis auf die passionierten Wiederholungstäter alle Schönwetterfahrer dahin.                                        Sind jetzt schon tatsächlich 16.800 Radfahrer unterwegs? Wo bitteschön? Gibt es nur Rechenmodelle hierzu oder auch Zählungen?                                                                       Sollten tatsächlich selbst kürzeste Streckennutzungen in die Kalkulation der 28.800 Radfahrer berücksichtigt worden sein, so dürfen sich diese Kurzsteckennutzer über einen sehr luxuriösen Radweg freuen. Das wäre so, als ob ich über einen breiten roten Teppich von einem Büro ins nächste gehe, um guten Morgen sagen zu können.                                 Die Umweltverträglichkeitsstudie wartet mit 187 Seiten auf und wurde gewiss von Fachleuten erstellt. Der Gesundheitszustand von Mutter Erde beweist aber, dass schon sehr viele Fachleute entweder mit ihren Annahmen sich schlichtweg geirrt habe oder schlimmeres.

Sanierung vorhandener Radwege mit sinnvollen Ergänzungen noch nicht mit Radwegen ausgestatteter vielbefahrener Straßen ist mein Plädoyer.

Frank Ortmannns (Herzogenrath)

Ist die Grünen-Parteikasse so gut gefüllt? (AZ/AN 03.08.2016)

„Radschnellweg:“ Herr Dr. Fasel führt aus, die Stadt Herzogenrath erhielte den Radschnellweg ,,praktisch geschenkt “ ; würde ein dafür fälliger Betrag etwa nicht aus Steuerrnitteln, also aus öffentlich-rechtlichen Abgaben, bestritten? Die von Herrn Dr. Faset (sowie von Herrn Zink während des Workshops in Herzogenrath im April) im- plezierte Unterscheidbarkeit zwischen kommunalen und Landessteuern existiert so nicht – das Geld würde in jedern Falle anderswo nicht zur Verfügung stehen! Oder ist die Partei- kasse der ,,Grünen“ so gut gefüllt, dass gar keine Steuermittel benötigt werden? Herr Dr. Fasel erklärt, durch den,,fahrlässigen Eingriff“ in den Prüfungsprozess würde ,,ein Proiekt gefährdet, das wirklich zu einer ökologischen Wende in der Verkehrssituation in Herzogenrath fürhren könnte“. Mittels einer Potenzialanalyse wurde ermittelt, dass durch den Bau eines Radschnellwegs täglich bis zu 12000 Menschen vom Auto auf das Fahrrad
umsteigen würden; in meinem Bekanntenkreis löst die bloße Erwähnung dieser Zahl stets Heiterkeit aus! Nein, Herr Dr. Fasel, dieser Einsriff ist nicht fahrlässig, sondern längst überfällig, denn Naturzerstörung kann nicht rückgängig gemacht werden!

Irina Zimansky (Herzogenrath) 01.Juli 2016

Wahnwitzige Idee (AN 19.07.2016)

„Radweg Herzogenrath:“ Mit Erstaunen habe ich die Argumentation Herrn Dr. Fasels bezüglich des Radschnellweges durch das Wurmtal zur Kenntnis genommen. Von einer ,,vorschnellen“ Rücknahme dieser Trassenführung aus dem Bauproiekt kann meines Erachtens keine Rede sein. Seit Monaten wird diese Variante von Tausenden von Herzogenrather Bürgern heiß diskutiert, es gibt bereits über 1000 Unterschriften allein gegen die Trassenführung durch das Wurmtal. Hier geht es um Zerstörung einzigartiger Natur im großen Stil. Ein Radschnellweg im geplanten Umfang ist wie der Bau einer Autobahn. Rodungen, geteerte Wegführung, Anwohner- und Bahnschutz müssten umge- setzt werden, Häuserabriss würde erfolgen, etc. Geplante zehnJahre Bauzeit, Kosten bisher veranschlagt bei 20,5 Millionen Euro. Und das alles praktisch im Naturschutz- gebiet, das, lediglich durch die Bahnschienen getrennt, neben dieser geplanten Trasse verläuft. Jeder Politiker, egal welcher Couleur, der sich vor Ort ein Bild von der unge- heuren zu erwartenden Zerstörung unwiederbringlicher Natur gemacht hat, war bisher ge-
schockt, paralysiert und absolut dagegen. Leider waren erst wenige vor Ort. Hier geht es nicht um Befindlichkeiten einzelner Parteigenossen, sondern um ein Stück Natur, Naher-holung, Artenschutz. Man muss kein Naturschützer, Parteifreund oder -feind sein, um ob
dieser wahnwitzigen Idee schreiend wegzulaufen. Wir reden im 21. Jahrhundert von über- handnehmender Flächenversiegelung, Raubbau an der Natur, der Dringlichkeit von Hege und Pflege der letzten Naturschutzgebiete und zerstören vor unserer Haustür ein Biotop, das einzigartig in seiner Vielfalt ist, ohne mit der Wimper zu zucken. Hier geht es um Abholzung uralten Baumbestandes, um Brückenbau (Radweg ohne Steigung) und extrerne Erdbewegungen. Das Gebiet im unmittelbaren Umfeld der Trassenführung ist zudem
schadstoffbelastet (ehemalige Deponie) und mit Altlasten aus dem 2. Weltkrieg behaftet. Kein Mensch kann absehen, welche Folgekosten dies generiert, geschweige denn, ob es auf Grund dessen nicht eventuell sogar zu einem Baustopp kommen wird. Völlig unabhängig davon, ob eine Trassenführung durch die Neustraße denkbar oder durchführbar ist, ist dort bereits Asphalt vorhanden, ganz im Gegensatz zurn Naturschutz- und Naher-holungsgebiet Wurmtal.

Manfred Hess (Herzogenrath) 01.Juli 2016

Bürgerwille akzeptieren (AN 12.07.2016)

,,Radweg: Vorschnelle Festlegung“ Den Artikell/das Interview mit Herrn Dr. Fasel zum Thema Radschnellweg habe ich mit Interesse, aber auch mit großerm Erstaunen gelesen.
Der Fraktionsvorsitzende der Grünen ist für die Zerstörung der Natur in einem Land- schaftsschutzgebiet im Wurmtal. Ich hätte erwartet, dass Herr Dr. Fasel von Anfäng an diese Variante der Streckenplanung entschieden ablehnt und nicht gegen die hoffentlich endgültige Entscheidung ,,Stimmung“ macht! Wer bezahlt denn eigentlich die Unsum- men, die schon bereits ietzt für diese unsinnige Planung ausgegeben wurden? Ich hoffe nur, dass man endgültig die Streckenführung, durch das Wurmtal von Herzogenrath nach
Kohlscheid aus der Planung gestrichen hat. Der Bürgerwille (Unterschriftensammlung)  sollte doch insbesondere von einem Mitglied der Grünen-Fraktion irm Herzogenrather
Stadtrat akzeptiert werden!

Barbara Hillebrand (Aachen) 19. Mai 2016

Ganz schnell begraben (AZ – AN 27.04.2016)

,,Radschnellweg“ bzw. ,,Radautobahn soll in fünf Jahren kommen“: Das ist der Plan der Städteregion, die in einem vierteiligen Workshop in den einzelnen Stadtteilen der Region die Bürger aufrief, sich aktiv an der Planung der Trassenführung für dieses Projekt zu beteiligen. Den ,,Bürgerwillen will man ernst nehmen“!                                                           Der Bürger staunt nicht schlecht, denn zumindest in Laurensberg hatten/haben nicht einmal zehn Prozent der Bürger Kenntnis über dieses Leuchtturmprojekt! In einer Unter-schriftenaktion, die kurzfristig durch Gegner dieses Vorhabens durchgeführt wurde, wurde dies ganz schnell offensichtlich. Zudem war die Entrüstung der Leute über die Trassenfuhrung über den ,,Alten Bahndamm“ sowie die zu erwartenden Kosten in Höhe von 15 Millionen Euro derart hoch, dass man sich wirklich wundern muss, wie man seitens der Städteregion eine solch eindeutige Ablehnung der Bürger einfach zu übergehen versucht. In realiter stehen ca. 90 positiven Vorschlägen inzwischen über 700 ablehnende Unterschriften, die während der Workshops überreicht wurden, gegenüber!
Ergo ist es dringend angezeigt, dass sich die Protagonisten diesen Sachverhalt verdeut-lichen und entsprechend ihrem eigenen Motto ,,den Bürgerwillen ernst nehmen“ auch verfahren, d.h. dieses Leuchtturmprojekt garnz schnell begraben und wie die Gegner
fordern, bestehende Radwege in einen befahrbaren Zustand zu versetzen. Dies hielte die Kosten in Grenzen, und vielleicht bliebe auch noch Geld übrig, endlich längst überfällige Reparaturen an Aachens maroden Straßen vorzunehmen.

Hartmut Sander (Herzogenrath-Straß) 16. Dezember 2015

NRW plant Radautobahnen für Pendler (11.12.2015)

Als aktiv zwischen Herzogenrath und Aachen pendelnder Radfahrer nehme ich Ihren Artikel „NRW plant Radautobahn für Pendler“ zum Anlass, um meine Erfahrungen zu dem Thema darzulegen.

Jeden Morgen begebe ich mich mit meinem Drahtesel auf den zugegebenermaßen nicht immer ganz gefahrlosen Ritt von Herzogenrath–Straß nach Aachen, um die gleiche Strecke des Abends wieder zurückzufahren. Dies geht auch im Großen und Ganzen sehr problemlos. Schon zu Beginn rausche ich auf der Roermonder Straße an den dort im Stau festsitzenden Autofahren mühelos vorbei, um dann hinter Kohlscheid durch die Felder abzukürzen und durch die Soers nach Aachen einzufliegen. Bus und Auto lasse ich dabei im Berufsverkehr regelmäßig hinter mir. Einziges Ärgernis: Die Rücksichtslosigkeit einzelner Autofahrer, die einfach kein Auge für den herannahenden Fahrradfahrer haben und der teilweise schlechte Zustand der existierenden Radwege mit Schlaglöchern, hochstehende Pflastersteinen und Verengungen.

Die geplante Radautobahn von Herzogenrath nach Aachen halte ich, obwohl ich selbst aktiv Rad fahre, für gänzlich überzogen, stehen hier doch Kosten von 15 Mio. € für einen 4-6 Meter breiten, innerorts beleuchteten Radweg im Raum. Dass diese Radautobahnen laut ADFC zu einer erheblichen Entlastung des Autoverkehrs führen, ist zu bezweifeln. Ich kenne niemanden aus meiner Nachbarschaft, der jetzt morgentlich im Stau zur Arbeit stehend bereit wäre, nach dem Bau einer Radautobahn aufs Rad umzusteigen. Wer Radfahren möchte, kann dies auch jetzt schon problemlos tun, wenn er den inneren „Schweinehund“ überwindet. Dabei wird ihm die Radautobahn kaum helfen. Angesagt wäre eher, mit einem geringen Anteil des oben veranschlagten Budgets das existierende Radwegenetz zu sanieren (z. B. Radweg zwischen Kohlscheid und Soers) und gezielt zu ergänzen.

Betrachtet man überdies die geplante Trassenführung der Radautobahn zwischen Herzogenrath und Kohlscheid entlang der Bahnlinie, so stellen sich aufgrund der sehr unwegsamen Topographie in diesem Bereich erhebliche Hindernisse in den Weg. Steilhänge müssten aufwändig angeschüttet und befestigt werden, Grundstücke müssten enteignet werden und Häuser (wie am alten Bahnhof Straß) müssten abgerissen werden, weil nicht genügend Platz zwischen Bahngleis und Häuserfront ist. Nicht zuletzt müssten erhebliche Einschnitte im Landschaftsschutzgebiet Wurmtal stattfinden, die die dort intakte Flora und Fauna erheblich stören würden.

Das Projekt „Radautobahn“ zwischen Aachen und Herzogenrath ist also sehr fragwürdig und aufgrund der immensen Kosten und des wenig nachhaltigen Nutzens abzulehnen.

Frank Ortmanns (Herzogenrath) 15. Dezember 2015

NRW plant Radautobahnen für Pendler (11.12.2015)

Der bündige Hinweis auf die topografische Lage von Herzogenrath-Mitte (Steigung Richtung Ortsteil Straß/Pannesheide/Kohlscheid!) lässt das von der Städteregion kommunizierte Nutzungspotential eines Radschnellwegs zweifelhaft erscheinen; keine Streckenführung kann steigungsarm sein!

Mit der Realisierung einer Strecke durch das Wurmtal von Herzogenrath-Mitte nach Pannesheide würden die Zerstörung bzw. der Verlust von Landschaftsschutz- und -ausgleichsflächen einher gehen – die Städteregion sollte sich auf die Sanierung und ggf. den siedlungsnahen Neubau von Radwegen konzentrieren, anstatt die Realisierung eines Vorzeigeprojektes von zweifelhaftem Nutzwert und kaum absehbaren Kosten für Bau und Betrieb voranzutreiben.“

Manfred Heß (Herzogenrath) 14. Dezember 2015

NRW plant Radautobahnen für Pendler (11.12.2015)

Mit Interesse habe ich den o.g. Artikel sowie die Artikel zu diesem Thema in
den Lokalteilen der Aachener Zeitung gelesen.
Ich bin erstaunt wie man hier von Seiten der Initiatoren ueber das Thema
„Umweltzerstoerung“ hinweggeht. Waehrend man sonst um jeden zu faellenden Baum ringt, scheint dies hier kaum noch wichtig zu sein. Konkret wurde zu der Trasse von Kohlscheid nach Herzogenrath ja noch nichts in dem letzten Artikel gesagt, aber aus den vorhergehenden Aeuserungen war bisher immer der Verlauf in der Naehe der Bahnstrecke genannt, also mitten durch die Natur; dabei ist es egal, ob es sich hier um ein Naturschutz-gebiet oder um ein Landschaftsschutzgebiet handelt!
Die Natur wird zerstoert und unzaehlige Baeume muessen gefaellt werden.
Zu den derzeit veranschlagten Kosten von 14 – 15 Mill. Euro fuer den Bereich Aachen-
Herzogenrath will ich mich gar nicht weiter aeusern. Wir alle wissen, dass es bei diesen Kosten nicht bleibt, sondern diese tatsaechlich am Ende wesentlich mehr betragen
werden.
Von den zu erwartenden Folgekosten fuer Unterhaltung pp (wer traegt diese
Kosten?) ganz zu schweigen. Waere schoen, wenn die Buerger auch darueber mal informiert wuerden.
Bin gespannt, wie es weitergeht und wer diese Fragen beantwortet.

Barbara Hillebrand (Aachen) 15. Dezember 2015

NRW plant Radautobahnen für Pendler (11.12.2015)

Der Artikel ist Augenwischerei par excellence, und an unterlassenen Informationen in Bezug auf Realisierung dieser Bausünde kaum zu überbieten: An keiner Stelle wird daraufhin gewiesen, dass für den Bau eines 6 m breiten Asphaltstreifens eine gehörige Portion an Grün zum Opfer fallen wird. Man schaue sich bitte nur die Gegebenheiten an in Laurensberg! Hier wird der gesamte Bahndamm verschwinden, sogar eine Brücke über die Schloßparkstraße soll errichtet werden, um die City mit dem Hinterland zu verbinden. Schon dies allein verschlingt ein immenses Maß an Steuergeldern, die dringend an anderer Stelle benötigt werden. Zudem ist die Ausnutzung einer solchen Radautobahn in meinen Augen mehr als zweifelhaft, denn schon auf Grund des regenfreudigen Aachener Wetters werden im Leben nicht genügend Berufspendler vom Auto auf den Drahtesel umsatteln. Auch wird es fehlen an Möglichkeiten, die verschwitzte Kleidung am Arbeitsplatz zu deponieren, von der Existenz entsprechender Duschen dorten ganz zu schweigen. So wird diese Radautobahn – sollte ihr Bau realisiert werden – wohl eher zur Freizeitnutzung gereichen, was diese horrenden Investitionssummen ebenfalls in keinster Weise rechtfertigt. ‚Klein’ gehalten werden m.E. auch die zu erwartenden Instandhaltungs-kosten! Schon jetzt sind Straßen und vorallem Radwege auf Grund fehlender Finanzen in einem so katastrophal desolaten Zustand, dass ein Leutturmprojekt dieser Couleur auch schon deshalb nicht realisiert gehört.

Barbara Hillebrand (Aachen) 5. August 2015

Trasse für Radschnellweg wird gesucht

,Trasse für Radschnellweg wird gesucht!’Das heißt im Klartext, dass die Umsetzurrg
dieses weiteren Leuchtturnrprojekts längst in trockenen Tüchern ist! Die angebfiche
Bürgerbeteiligung, seitens der Städteregion propagiert, ist pure Augenwischerei urrd
dient nur der Rechtfertigung vor dem Bürger im Nachhinein. Dieser wurde und ist
nämlich in realiter gar nicht wirklich eingebunden, denn dazu wurde die Sache gar
nicht genug publik gemacht. Zwar gab es einige kleinere lnfoveranstaltungen urrd
eine spaßige Online-Variante, wo der Bürger so bisschen herumzeichnen konnte,
aber eine großflächige Aufklärungsarbeit wurde seitens der Städteregion tunlichst
nicht geleistet. Ferner werden in diesem Artikel auffällig viele angeblich positive
Bürgervorschläge erwähnt, während gegnerische und vorallem warnende Stimmen
überhaupt nicht berücksichtigt werden. lch selbst habe eine m.e. sehr dezidierte
Einrede gegen diesen Wahnsinn eingebracht, wo es explizit um das Nadelöhr
Laurensberg geht. Hier droht bei Realisierung ein weiterer katastropahler Kahlschlag
des letzten Grüns am Laurensberger Bahndamm, zu dem überhaupt nicht Stellung
bezogen wird. Auch das Teilstück Rütscherstraße wird bei Realisierung einern
erheblichen Teil an Grün einbüßen, was ebenfalls unenruähnt bleibt im hiesigen
Artikel. Alles in allem steht zu befürchten, dass dieses Projekt auf Biegen und
Brechen durchgepeitscht werden soll ohne Rücksicht auf Verluste und sonrit
letztendlich wieder Millionen an öffentlichen Geldern in den Sand gesetzt werden, die
definitiv an anderen Stellen besser aufgehoben wären.

 

Wolfgang Rüland (Herzogenrath-Straß)  6. Mai 2015

Ökologisch und Ökonomisch nicht vertretbar!

Ich bin doch sehr erstaunt, mit welcher Vehemenz gerade die Grünen sich für ein solches Prestigeprojekt einsetzen. Es ist ja noch nachzuvollziehen, dass sie für den Ausbau von Radwegen eintreten. Doch dass sie dabei Landschafts- und Naturschutz … weiter

 

Frank Ortmanns (Herzogenrath-Merkstein) 28.4.2015

Prestigeobjekt um jeden Preis?

Soll hier ein Prestigeobjekt bis zur Realisierungsreife durchgeplant werden, um jeden Preis, ökologisch wie monetär?

Die geplante Trasse des „Radschnellwegs“ sieht ab Herzogenrath-Kohlscheid eine Streckenführung durch das Wurmtal vor; abgesehen davon, dass dies aufgrund des Geländeverlaufs eher unrealistisch erscheint…weiter

Dr. Klaus Brülls (Herzogenrath-Kohlscheid) 28.4.2015

Erfahrungen eines Alltagsradlers

Fast 20 Jahre bin ich von meinem Wohnort Kohlscheid-Kämpchen zum Bahnhof Herzogenrath an allen Arbeitstagen mit dem Rad gependelt – bis Ende 2014. Seit es die Radwege auf der Neustraße bzw. Nieustraat gibt, hatte ich gut beleuchtete, komfortable Radwege, die getrennt von der Straße verlaufen ……weiter

 

Siegfried Müllenmeister Stadtmarketing Herzogenrath e.V.“Vertreter als „Sachkundiger Einwohner“ im Bau- und Verkehrsausschuss Stellungnahme vom 21.3.2015

Als Vertreter des Stadtmarketing Herzogenrath e.V. und alsSachkundiger Einwohnerim Bau- und Verkehrsausschuss möchte ich Ihnen zum Thema Radschnellweg folgendes mitteilen: weiter

Manfred Hess (Herzogenrath)
Veröffentlicht: AN/AZ Lokalausgabe Aachen-Nordkreis am 4.12.2014
Und wer trägt die Folgekosten?
Dazu kann ich nur sagen: Hat das Land NRW keine anderen Probleme, als solche
Projekte in Auftrag zu geben? Wenn ich lese, dass die Machbarkeitsprüfung für die
fünf Vorhaben jeweils mehr als 200.000 bis 300.000 Euro kosten sollen (mindestens)
und sich die Kommunen daran jeweils mit 20% beteiligen, dann weiter

Dieter Tinnenmann (Herzogenrath)
Veröffentlicht AN/AZ Lokalausgabe Aachen-Nordkreis am 4.12.2014
Bestehendes Wegenetz sanieren
Wenn es der 1. April wäre, würde ich das für einen Scherz halten: Wie soll eine
Straße durch Fahrräder entlastet werden, die hauptsächlich von berufsmäßigen
Pendlern – zu einem Drittel Richtung Autobahn, der Rest nach Aachen – genutzt
wird? Alleine der Gedanke  weiter

Barbara Hillebrand (Aachen)
Veröffentlicht in AN/AZ Lokalausgabe Nordkreis Aachen am 4.12.2014
Eine alt bekannte Salamitaktik
Nachdem das Wahnsinnsprojekt Campusbahn seitens der Aachener Bürgerschaft im
Frühjahr 2013 erfolgreich abgeschmettert wurde, planen nun dieselben
Protagonisten, die damals als Bahnbefürworter aufgetreten sind, das nächste
Prestigeobjekt, das den Bürger mit Sicherheit wieder richtig teuer zu stehen kommt:
Diesmal ist es ein neuer „Radschnellweg“, weiter
Dr. Hans-Jürgen Weyer für die Wurmtal AG (Herzogenrath/Würselen)
Veröffentlicht AN/AZ Lokalausgabe Nordkreis-Aachen am 30.12.2014
Hände weg vom Wurmtal
Wieder einmal erfährt der Bürger aus der Zeitung von Planungen, die auch das FFH-
und Naturschutzgebiet Wurmtal betreffen, die bereits weit forgeschritten sind. Dabei
liest man Verwunderliches: Der geplante „Radschnellweg“ soll auf koplett neuer
Trasse vier und sechs Meter breit werden (Sechs Meter ist die Breite einer
zweispurigen Autostraße). Die Kosten sollen sagenhafte 15 Millionen Euro weiter

 

Manfred Tesch (Herzogenrath)
Veröffentlicht AN/AZ Lokalausgabe Nordkreis Aachen am 21.1.2015
Verwaltung in private Hände legen
Der Tag beginnt für mich natürlich mit der Lektüre der Tageszeitung und als Herzogenrather ist man insbesondere an den Ereignissen in der Stadt interessiert. Aber leider sind die Informationen über herzogenrath in der letzten Zeit besorgniserregend.
……………..
Dann
erfährt man von dem Ansinnen einen Fahrradschnellweg von Aachen nach Herzogenrath bauen zu wollen. Als Radfahrer wäre es mir lieber, weiter