Aktuelles

Wieder verschiedene Artikel der AN/AZ.

Aber selten wird der negative Aspekt für die Natur angesprochen, wenn die Monstertrasse

viel Natur vernichtet……

Artikel der AZ/AN 

 

Hier unsere Reaktion — unser Brief an die Zeitung.

Aktueller Sachstand Ende Oktober/Anfang November

Abenteuerliche und äußerst fragwürdige Trassenführung

Der Bau- und Verkehrsausschuss der Stadt Herzogenrath hat auf seiner Sitzung am 29. Oktober mit großer Mehrheit einen Beschluss zum „Linienbestimmungsverfahren Herzogenrath-Mitte“ des geplanten Radschnellwegs Aachen – Herzogenrath gefasst, den man nur kopfschüttelnd als abenteuerlich bezeichnen kann!

Der Beschluss

Von Pannesheide soll die Linienführung  (von Kohlscheid aus gesehen) links parallel zur Bahnlinie durch Schutzgebiete im Wurmtal um (oder über) die Vegla-Halde und die Schützenwiese in Straß bis zur abgerissenen Brücke am Pilgramsweg verlaufen. Von dort soll es (NEU) zuerst über den Hundforter Weg, dann mit einer Untertunnelung der Eisenbahnlinie auf die andere Bahnseite (Eisenbahnstraße) gehen. Von dort weiter über eine lange aufsteigende Rampe mit einer Brücke über die Schütz-von-Rode-Straße bis in die Innenstadt hinter dem Parkhaus. Die Brückenhöhe wird durch langsam aufsteigende Rampen auf beiden Seiten erreicht. 

Die Kosten

Spielen nach Aussagen der Stadtverwaltung keine Rolle, weil es Landesmittel sind!

Unser Kommentar

Unabhängig von schon lange vorgebrachten Gründen aller in Herzogenrath aktiver Umwelt- und Naturschutzgruppen gegen die Trassenführung durch Schutzgebiete im Wurmtal mit den erforderlichen Erdbewegungen, Baumfällungen, Flächenversiegelung usw. – der in Herzogenrath beschlossene „Klimanotstand“ spielt wohl keine Rolle – ist dieses Reststück vom Pilgramsweg bis in die Innenstadt abenteuerlich und widersinnig. Man lähmt sich städtebaulich selbst, die im „Integrierten Handlungskonzept Herzogenrath-Innenstadt“ (IHK) vorgesehenen Maßnahmen werden beeinträchtigt bzw. behindert.  Die Bürger aus dem Wohnbereich Hundforter Benden und z.T. Albert-Steiner-Straße müssen entsetzt sein. Durch die erforderliche lange Rampe mit ihrer zu erreichenden Höhe bekommt man Einblick in die Gärten und z.T. in die Häuser. Oder es gibt als Alternative einen meterhohen Sichtschutz, der den Wohnwert sicher nicht erhöht. Und das alles, weil man unbedingt die Strecke durchs Wurmtal legen will, anstatt eine Routenführung entlang der Neustraße (von uns schon 2017 vorgeschlagen!) wieder auf den Plan zu rufen, mit der niederländischen Seite zu sprechen und eine Trassenführung zu wählen, die die Straßer Bevölkerung „mitnimmt“ und nicht am tiefgelegenen äußersten Rand der Wohnbebauung von Straß verläuft. 

 

Hier AZ/AN vom 07.September 2019:

20190907Tempo bei Radschnellweg AZAN.jpeg

 

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